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HSG Hanau revanchiert sich in Opladen
Foto: Xaver Spenkoch
Bericht Männer 1
Sonntag, 01.03.2026 - 66 Klicks
HSG Hanau revanchiert sich in Opladen
28:25-Auswärtssieg nach starker erster Halbzeit in Leverkusen – Platz 3 in der Staffel Süd-West

Erfolgreiche Revanche für Handball-Drittligist HSG Hanau. Am Samstagabend haben die Brüder-Grimm-Städter ihr Auswärtsspiel beim TuS 1882 Opladen mit 28:25 (18:14) für sich entschieden und rückten damit auf Platz 3 der Staffel Süd-West vor. Das Hinspiel im Oktober ging noch deutlich an Opladen, doch mit einer starken ersten Halbzeit und zahlreichen Toren ihrer Außenspieler legten die Südhessen den Grundstein für den Auswärtssieg. Zwar wurde es gegen einen unangenehmen Gegner am Ende noch einmal spannend, doch den Erfolg ließ sich die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim nicht mehr nehmen.

„Im Großen und Ganzen sind wir mit den zwei Punkten in Opladen zufrieden“, gab HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spielende zu Protokoll. „Vor allem Max Bergold und Sebastian Hein haben heute ein überragendes Spiel abgeliefert und mehrere Bälle abgefangen und in Tempogegenstöße und Tore umgemünzt.“ Mit dem Erfolg sprang Hanau in der Tabelle an der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II vorbei, die im Parallelspiel bei der HG Saarlouis unterlag. Der jetzige dritte Tabellenrang würde zur Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Saison berechtigen.

Hanau war mit einer Serie von vier Siegen in Folge in die Auswärtsaufgabe beim TuS gegangen. Dabei hatten Kleemann, Schiefer & Co. üble Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen in der Saison, als Hanau im Oktober einen rabenschwarzen Tag erwischte und dem TuS deutlich mit 26:37 unterlag.

Außenspieler und erfolgreiche Konter setzen früh wichtige Akzente

Am Samstagabend entwickelte sich in der Bielertsporthalle erneut eine ausgeglichene Begegnung zwischen den Blau-Weißen und dem Tabellenzehnten der Staffel. Während Hanau in der 6:0-Deckung aggressiv verteidigte und seinen Gegner früh unter Druck setzte, gelangen HSG-Kreisläufer David Rivic im Angriff direkt zwei schön herausgespielte Treffer zum 2:1 (3. Minute). Nach einer Parade von Keeper Benedikt Müller wurde Rechtsaußen Sebastian Hein schnell in den Tempogegenstoß geschickt und netzte zur 5:3-Führung (9.) ein. Ein weiterer Ballverlust der Hausherren bedeutete das 8:7 durch den stark aufspielenden Max Bergold. Bis zur Pause traf der Hanauer Kapitän gleich sechs Mal in das gegnerische Netz.

Doch wie schon im Hinspiel blieb Opladen ein unangenehmer Gegner, der in Überzahl sogar zeitweise beim 10:9 in Führung ging. Mit viel Nervenstärke verhinderte Müller im Kasten die Zwei-Tore-Führung des TuS in der 18. Minute. „Das war am Anfang wirklich sehr ausgeglichen und wir haben etwa 20 Minuten gebraucht, bis wir das Heft in die Hand genommen haben und unseren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten“, bemerkte Spandau. Nils Schröder, der nach längerer Verletzungspause am Kreis sein Comeback gab, brachte Hanau wieder mit zwei Toren in Front – 13:11 (23.).

In der Schlussphase der ersten Halbzeit erkämpfte sich Hanau gegen die Leverkusener nun immer mehr Feldvorteile und profitierte dabei auch von der Zweikampfstärke von Cedric Schiefer und Dziugas Jusys im Innenblock. Ein erneuter Treffer von Bergold und ein Kontertor von Hein, nach Ballverlust der Gastgeber und schneller Reaktion von Schiefer, brachte die erste Drei-Tore-Führung beim 16:13.

Den zweiten Spieldurchgang begann Hanau dann wie in der Vorwoche gegen die MT Melsungen II bärenstark. Mit resolutem Abwehrspiel zwangen die Blau-Weißen ihre Gegner zu Fehlern und vorne ließ Spandau seinen routinierten Rückraum mit Kleemann, Böhm und Schiefer wirbeln. Gegen die schnellen Kreuzbewegungen der HSG offenbarte die Opladener Abwehr immer wieder größere Lücken. Mit einem herausragenden Pass bediente Schiefer so seinen Kreisläufer Rivic, der völlig frei das 21:14 (33.) markierte. In der eigenen Abwehr war es dann erneut eine Parade von Müller und ein fulminanter Sprint von Hein zum Gegenstoß, der den 4:0-Lauf der Südhessen erfolgreich beim 22:14 (35.) abschloss.

„Wir wollten unbedingt erfolgreich aus der Pause rauskommen und unseren Vorsprung vergrößern, was uns auch perfekt gelungen ist“, sagte Spandau später. Bis zum 25:19 (43.) hielt diese Drangphase der HSG Hanau an. „Dann hatten wir aber einen schweren Bruch im Spiel, waren viel zu fehlerbehaftet und haben Chancen ausgelassen, sodass unser Vorsprung zusammengeschmolzen ist.“ Nur noch für zwei magere Tore zeigte sich die HSG-Offensive so bis zur 56. Minute verantwortlich.  

Abwehrumstellung bringt Stabilität in der Crunchtime

Der TuS Opladen hingegen bäumte sich erneut auf und Fynn Johannmeyer brachte mit einem Doppelschlag die Gastgeber beim 21:25 (46.) wieder gefährlich nahe heran. Es folgte die taktische Umstellung durch Spandau auf ein 4:2-Abwehrsystem – mit viel Druck auf Birger Dittmer und Fynn Johannmeyer im TuS-Rückraum. Gleichzeitig drehte Müller im Tor auf und nahm einige Möglichkeiten der Gastgeber weg.

Im Angriff belebte zudem der quirlige Dennis Gerst noch einmal das Offensivspiel der Grimmstädter und steuerte zwei wichtige Treffer in der Schlussphase bei, mit denen Hanau auch die beiden Punkte mit nach Hause nahm. „In dieser Phase, in der wir zu schludrig und fahrig gespielt haben, hat uns Benedikt Müller heute wirklich die Punkte gerettet – sonst hätte das hier noch anders ausgehen können“, lobte Spandau seinen Torhüter.

Am kommenden Wochenende bestreitet die HSG Hanau ihr zehntes Heimspiel in der Saison 2025/26. Zu Gast ist am 7. März der TV Homburg. Das Hauptsponsoring für die Begegnung übernimmt die RIDACOM Medienversorgung GmbH – der bundesweite Spezialist für Breitbandkabel und Satellitentechnik. Eintrittskarten für die Heimspiele der HSG Hanau gibt es online auf www.hsghanau.de/tickets oder auch in der HSG-Vorverkaufsstelle im Service- und Ticketcenter der Hanau Marketing GmbH.

Artikel geschrieben von Lucas Mertsching am 01.03.2026
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