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Souveräner Auftritt von Handball-Drittligist HSG Hanau. Am Freitagabend haben die Grimmstädter im Main-Odenwald-Derby in der 3. Liga Süd-West dem TV Kirchzell die Grenzen aufgezeigt. Beim 36:26 (19:11) überzeugte vor allem die Abwehr der Blau-Weißen. Im Angriff führte Rückraumspieler Cedric Schiefer das HSG-Team mit neun Treffern zum hochverdienten Derbyerfolg. Mit den zwei Punkten und dem dritten Sieg in Serie sprang Hanau mit nun 26:12 Punkten zumindest über Nacht an der HSG Rodgau Nieder-Roden vorbei auf Platz 4 der Staffel.
„Meine Mannschaft hat heute vom Start weg eine Leistung gezeigt, die wirklich aller Ehren wert war“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spieleende. „Das war ein Statement von uns in der Abwehr, im Verbund mit einer starken Torhüterleistung.“ Auch das Hinspiel gegen den TV Kirchzell hatte Hanau mit seinem routinierten Abwehrspiel im vergangenen September für sich entschieden.
WIR & IHR – GEMEINSAM! Das Hauptsponsoring des achten Heimspiels der Saison 2025/26 wurde von der SV SparkassenVersicherung übernommen. Außerdem bedankt sich die HSG Hanau bei ihrem Derbypartner Sparkasse Hanau.
Frühe Weichenstellung durch starke Defensive
Die über 600 Zuschauer im Handballtempel Main-Kinzig-Halle bekamen am Freitagabend eine besonders eindrucksvolle Vorstellung der blau-weißen Hanauer Mannschaft zu sehen, die von der ersten Minute an hellwach in der Abwehr auftrat und ihrem Gegner aus dem Odenwald so kaum Raum zur Entfaltung gaben. Zwar gelang dem TVK das erste Tor der Begegnung, doch spätestens nach einer bärenstarken Parade von Keeper Benedikt Müller und dem anschließenden Tempogegenstoßtor von HSG-Kapitän Max Bergold zur 4:2-Führung in der 6. Minute war klar, dass die Grimmstädter unbedingt die beiden Punkte in ihrer Halle behalten wollten.
„Wir haben auch immer wieder erfolgreich die richtigen Lösungen gegen die etwas hölzerne Abwehr des TVK gefunden“, meinte Spandau, der seine Mannschaft bestens eingestellt hatte. „Nur elf Gegentore in einer Halbzeit, das ist wirklich aller Ehren wert.“ Einer, der besonders an seine starken Leistungen der Vorwochen anknüpfte, war HSG-Torhüter Saad Khan, der in der 16. Minute Kirchzells Levgen Zhuk von der Siebenmeterlinie scheitern ließ.
In der Folge entwickelte sich eine spannende und temporeiche Partie, in der Hanau im eigenen Umschaltspiel immer wieder erfolgreich seinen schnellen Außenspieler Sebastian Hein einsetzte. Nach einem Ballgewinn von Abwehrkante Dziugas Jusys wurde Hein zum Konter geschickt und traf souverän zum 13:6 (19.). TVK-Coach Povilas Babarskas hatte genug gesehen und nahm den Team-Time-Out. Einen Fuß in die Tür bekam Kirchzell dennoch nicht, obwohl dem Gast auch einige sehenswerte Aktionen gelangen, etwa beim Kempa-Trick von Niklas Ihmer in der 22. Minute zum 8:13.
Schiefer überragt – Youngster setzen Schlusspunkte
Während Kirchzell versuchte mit dem siebten Feldspieler das Ruder herumzureißen, blieb Hanau weiterhin klar die spielbestimmende Mannschaft. Dabei stand besonders Hanaus Rückraumakteur Cedric Schiefer im Fokus, der nicht nur als Leader in der Abwehr glänzte, sondern auch vorne mit insgesamt neun Treffern die Hanauer Offensive anführte. Aber auch Müller, der einige gefährliche Chancen der Gäste wegnahm, wollte sich gerne in die Torschützenliste eintragen und traf aus dem eigenen Torraum zum zwischenzeitlichen 17:10 (28.). „Wir wussten, so eine Halbzeit noch einmal hinzulegen, das wird richtig schwer“, meinte Spandau rückblickend. „Daher haben wir uns vorgenommen, die zweiten dreißig Minuten nur gewinnen zu wollen.“
Die Forderung des Hanauer Chefcoachs sollte sich erfüllen, denn auch der zweite Spieldurchgang blieb eine einseitige Angelegenheit. Hanau behauptete weiter den hohen Vorsprung und stellte Kirchzell in der Abwehr immer wieder vor schwierige Aufgaben. Schiefer netzte sehenswert zum 21:13 (34.), ehe HSG-Spielmacher Jan-Eric Kleemann – nach erfolgreichem Anspiel von Hein – nun ebenfalls mit einem Kempa-Trick zum 24:16 glänzte. Fünf seiner sechs Treffer am Freitagabend erzielte Kleemann in dieser Spielphase, tankte sich dabei immer wieder erfolgreich durch die Abwehr oder legte für seine Teamkameraden auf.
Das 30:22 von Cedric Schiefer läutete in der 48. Minute dann nicht nur die Schlussphase ein, sondern auch mehrere Auswechslungen von Spandau, der allen seinen Spielern reichlich Einsatzzeit gewährte. So rückte nicht nur Khan für Müller zwischen die Pfosten und zeichnete sich mit einigen Paraden aus, sondern auch die beiden Youngster im HSG-Team, Malte Just und Ben Scharriär, spielten mit dem hohen Vorsprung im Rücken befreit auf und bedankten sich mit je zwei Treffern zum 36:26-Endstand. Mit dem Abpfiff hallte dann nicht nur das „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Main-Kinzig-Halle, sondern die Blau-Weißen durften sich vor dem Blauen Block auch für eine ihrer besten Saisonleistungen feiern lassen.
Am nächsten Wochenende hat die HSG Hanau spielfrei und dann direkt das nächste Derby-Heimspiel vor der Brust, denn am Freitag, 20. Februar schaut die MT Melsungen II in der Main-Kinzig-Halle vorbei. Das neunte Heimspiel der Saison 2025/26 wird von der LEUCHTENWELT aus Rödermark – Licht das alles verändert – als Hauptsponsor des Spieltages begleitet.














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