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Derbytime in Südhessen! Am Freitagabend wird Handball-Drittligist HSG Hanau zur besten Handball-Primetime (20:00 Uhr) bei der HSG Rodgau Nieder-Roden erwartet. Gerade mal acht Wochen nach dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen steht das nächste Bezirksderby der Tabellennachbarn in der 3. Liga Süd-West auf dem Plan. Das Hinspiel gegen die „Baggerseepiraten“ gewannen Bergold, Kleemann & Co. souverän mit 34:29 und wollen sich auch am 18. Spieltag mit reichlich Selbstvertrauen in der RODAUSTROM Sportarena präsentieren.
„Wir müssen am Freitag an unsere Derbyleistung von vor sechs Wochen anknüpfen, um auswärts in Nieder-Roden bestehen zu können“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau und fügt hinzu: „Das weiß meine Mannschaft und sie ist sich auch bewusst, dass Hanau gegen Rodgau Nieder-Roden ein Derby ist, das Spaß macht, wo viele Zuschauer mit dabei sind und wir alle hochmotiviert zu Werke gehen müssen.“
Während Hanau am vergangenen Wochenende mit einem deutlichen Heimsieg gegen die SGSH Dragons die Jahresauftakt-Niederlage gegen die Panther vergessen machte, musste sich Rodgau Nieder-Roden auswärts beim TV Kirchzell geschlagen geben. Doch „Baggerseepiraten“ und ihr Coach Christian Sommer wollen ihre Schwächephase – in den letzten vier Spielen gelang nur ein Sieg – schnell hinter sich lassen.
Die HSG Hanau reist aber nicht ohne Grund mit Selbstvertrauen nach Nieder-Roden, denn die Grimmstädter überzeugten in dieser Spielzeit bislang in allen sechs Derby-Begegnungen mit Bravour: Sechs Mal blieb das Team ungeschlagen und gewann zu Hause nicht nur gegen Nieder-Roden, sondern holte auch gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II und Münster jeweils zwei Punkte. In der Fremde entführte Hanau sogar einen Punkte aus Gelnhausen.
„Die Mannschaft, die es auch am Freitag am besten schafft, ihre Motivation und Einstellung zu kanalisieren, wird auch am Ende mit zwei Pluspunkten dastehen“, so Spandau, der von seinen Blau-Weißen wieder maximalen Einsatz erwartet. Also genau die Willensstärke, die Hanau auch im Hinspiel gegen den Bezirksrivalen zeigte: Damals kaufte Hanau beim 34:29 seinem Gegner mit klugem Abwehrspiel den Schneid ab, während vorne David Rivic und Cedric Schiefer das Team zum Sieg führten. Wegen der damaligen Spielverlegung auf Anfang Dezember kommt es nun acht Wochen später direkt zum nächsten Aufeinandertreffen der beiden Teams.
Doch bei aller Euphorie: Mit Johannes von der Au, Nick Weiland und Simon Brandt verfügt Nieder-Roden gerade im Rückraum über hochgefährliches Spielmaterial. Zudem stellen die „Baggerseepiraten“ mit dem US-Nationalspieler Sam Hoddersen auf Linksaußen (172 Tore) den Top-Torschützen der Staffel. „Ihn müssen wir in den Griff bekommen“, erklärt Spandau. „Und gleichzeitig bei Eigenfehlern ihre zweite Welle und schnelle Mitte zu unterbrechen. Das werden wir diese Woche im Training noch einmal besonders besprechen.“
Beide Mannschaften stehen nicht ohne Grund auf Rang 4 (Nieder-Roden) und Platz 5 (Hanau) und bewiesen in dieser Saison bereits mehrfach ihre spielerische Klasse. Mit einem Sieg im Duell der beiden lokalen Handball-Schwergewichte könnte Hanau zudem auf zwei Punkte an die Gastgeber heranrücken. Reichlich Brisanz also, was für ein spannendes und emotionsgeladenes Derby spricht. Das sieht auch HSG-Keeper Benedikt Müller ähnlich: „Nieder-Roden wird, wie in den vergangenen Duellen auch, eine hohe Hürde und wir müssen alles in die Waagschale werfen, damit wir dort die Chance auf Zählbares haben. Ich bin mir absolut sicher, dass wir wieder sehr gute Emotionen auf die Platte bringen und bis zum Umfallen – mit hoffentlich vielen Zuschauern in Blau und Weiß – kämpfen werden!“
Die Begegnung wird wie immer live auf Sporteurope.tv übertragen. Die Einnahmen aus den Streaming-Tickets gehen in Teilen auch an die beiden Vereine. Eintrittskarten für die Heimspiele der HSG Hanau gibt es online auf www.hsghanau.de/tickets oder auch in der HSG-Vorverkaufsstelle im Service- und Ticketcenter der Hanau Marketing GmbH.

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Katharina Heinz (Esslingen) |
Sonja Lenhardt (Stuttgart) |














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