













.png)






























.png)





















Am vergangenen Samstagmittag hätte man lieber 0 Auswechselspieler und 2 Punkte genommen aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Coach Zwibbel konnte trotzdem auf ein ordentliches Orchester zurückgreifen. Nur der ein oder andere Orgler hätte der Truppe gut zu Gesicht gestanden. Kraftpaket Horn hat es an diesem Spieltag als Betreuer auf die Bank verschlagen. Ein dicker Huf machte ihm zu schaffen. Die gute Seele Björn Mistykatze sorgte wieder für das Wohl seiner Kumpanen und organisierte gute Rahmenbedingungen.
Bereits zu Beginn der Partie zeigte die Zweitvertretung aus Bürgel, dass mit ihr an diesem Tag nicht gut Kirschen essen ist. Die jungen wilden Gäste flitzten durch die Halle und konnten sich nach 15 Minuten auf 6 Tore absetzen. Diesem Rückstand liefen die Hausherren eigentlich die gesamte Partie über hinterher. Generationenspieler Howie im Tor konnte sich jedoch immer wieder mit sehenswerten Paraden auszeichnen. Die Hanauer ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, spielten ihr Stiefel runter und hatten Spaß bei der Sache. Auf Linksaußen stürmte der werdende Papa AJ Just die Linie auf und ab. Unbeeindruckt ging er kompromisslos zur Sache. Neben ihm auf der Königsposition war Leuchtturm Grefing zur Stelle. Eigentlich bettlägerig sprang er in die Bresche und zeigte eine mords Leistung. Am Ende standen bei ihm 11 Buden im Bericht, gesund bestimmt doppelt so viele. Vorne im Angriff zog Taktikfuchs Lars Just die Fäden. Der erfahrene Haudegen überzeugte mit viel Spielwitz und Dynamik. Die Gegner hatten Glück, dass seine Abknickpeitsche Betriebsferien hat. Er versprach aber eine wohltuende Ölung unter der Woche. Eine Partie ohne Schraubermeister Strohl ist nur halb so schön. Mit seiner ausgeglichenen und gefestigten Art beruhigt er immer wieder in hitzigen Phasen die Atmosphäre. Vorne zieht er Lücken für seine Mitspieler oder tankt sich unnachahmlich durch. Zur Halbzeit stand es 15:21 aus Sicht der Hausherren.
Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen, doch der Bock konnte nicht mehr umgestoßen werden. Janik Kegelmann probierte alles im Tor, um den Kasten sauber zu halten und fing teilweise die gegnerischen Wurfversuche. Starke Leistung. Am Kreis ackerte Captain Vazquez in unermüdlicher Manier. Ein wahrer Kreisläufer der seine Lücken suchte und nutzte. Wendig wie ein Lurch zog er entweder den Siebenmeter oder netzte selbst. Abwehrspezialist Meyer rührte zwischenzeitlich Beton an und hatte großen Beitrag daran, dass die zweite Hälfte der Partie so ausgewogen verlief. Der gelernte Goalie ist einfach eine Maschine. Maschine Bondkirch und Virtuose Faust konnten im zweiten Abschnitt für wichtige Entlastung sorgen. Faust wirbelte immer wieder vorne und hinten und Bondkirch gelang tatsächlich das Schlitzohr Tor des Tages. Gesegnet mit seinem siebten Sinn lief er erst gar nicht zurück in die Abwehr, sondern lauerte vorne im gegnerischen Strafraum auf einen schnellen Ballgewinn. Als der Ball tatsächlich stibitzt wurde war er da und hellwach. Die Murmel flog in seine Hände und er folgte den Abläufen aus dem Lehrbuch. Links, rechts, links und den Körper in die Höhe schrauben. Die Urgewalt stand gefühlte 5 Sekunden in der Luft und legte die Murmel dann gefühlvoll in den Knick.
Insgesamt war man an diesem Tag mit der eigenen Leistung zufrieden und konnte sich das Sportgetränk im Anschluss schmecken lassen. Ganz nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ danken wir ganz herzlich allen Fans, Freunden und Unterstützern. Danke, dass ihr uns Woche für Woche beflügelt. Ohne euch geht es nicht. Am kommenden Samstag ist man um 19.45 Uhr in Flieden gefordert. Seid gerne mit dabei, wir wollen den Tabellenführer kitzeln.














.png)






























.png)




















