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Wahnsinns-Stimmung! Hanau unterliegt Großwallstadt nach großem Kampf
Foto: Moritz Göbel
Bericht Männer 1
Samstag, 19.10.2019 - 5719 Klicks
Wahnsinns-Stimmung! Hanau unterliegt Großwallstadt nach großem Kampf
Über 800 Zuschauer sorgen für Hexenkessel-Atmosphäre
810 Zuschauer verwandelten die Main-Kinzig-Halle einmal mehr in einen Hexenkessel, aber am Ende hat es nicht ganz gereicht. Die HSG Hanau lieferte am Samstagabend dem TV Großwallstadt in der 3. Handball-Liga Mitte zwar einen großen Kampf, verlor aber letztlich knapp mit 25:26 (13:15). Während die Gäste mit 13:3 Punkten auf Rang drei liegend weiterhin auf Aufstiegskurs bleiben, belegen die Grimmstädter mit 11:7 Zählern den sechsten Tabellenplatz.

Das war heute eine super Stimmung. Hanau ist bekannt dafür, dass die Halle brennt“, sagte hinterher anerkennend der Gäste-Coach Ralf Bader, lobte aber auch die rund 180 mitgereisten Fans des TVG. „Sie haben heute einen ordentlichen Gegenpol abgegeben.“ Hanaus Coach Olli Schulz bedankte sich ebenfalls bei den Fans. „Ohne diese Unterstützung von der Halle wäre heute so ein Spiel nicht möglich gewesen. Am Ende haben Nuancen entschieden. Es tut wahnsinnig weh. Ein Punkt wäre heute drin gewesen.“

Frenetisch angefeuert vom Blauen Block starteten die Hanauer, die gleich auf vier Stammkräfte verzichten mussten, furios in die Partie. Michael Malik und Maximilian Bergold warfen eine 2:0-Führung heraus, Michael Spatz vergab auf der Gegenseite einen Siebenmeter. Es schien wieder alles wie auch in den beiden Duellen zuvor, zugunsten der HSG Hanau zu laufen. Doch nach knapp 20 Minuten wendete sich das Blatt. Spatz traf in der 18. Minute (8:7) zur erstmaligen Führung für den ehemaligen Deutschen Meister und Europapokalsieger.

Der verpasste die große Chance, bis zur Pause einen ordentlichen Vorsprung herauszuspielen. Nach 28 Minuten führte man bereits 15:11. Doch durch den zweiten verworfenen Siebenmeter von Spatz und zwei Tore der Hanauer vor der Pause, blieb der Gastgeber beim 13:15-Pausenstand noch im Spiel.

Der zweite Durchgang sollte dann durchweg dramatisch werden. Die Hanauer um ihren starken Torhüter Sebastian Schermuly vernagelten das Tor und dem TV Großwallstadt gelangen zwischen der 30. und 45. Minute lediglich zwei Tore. Diese Phase nutzten die Hausherren und zogen mit einem Vier-Tore-Lauf auf 19:17 davon. Die Main-Kinzig-Halle stand Kopf und man verstand sein eigenes Wort nicht mehr.

Doch dieses Mal bewahrte der TV Großwallstadt kühlen Kopf. Zwar fehlte auf beiden Seiten etwas das spielerische Element, dafür wurde umso mehr um jeden Zentimeter gekämpft. Der TVG antwortete ebenfalls mit einem Vier-Tore-Lauf und stellte in der 52. Minute den alten Abstand wieder her (22:20).

Bis buchstäblich zur letzten Sekunde stand das Spiel in der Folgezeit auf Messers Schneide. Die Hanauer hatten den letzten Angriff, konnten sich aber keine Wurfchance mehr herausspielen. Am Ende setzte sich der Favorit hauchdünn aber auch nicht unverdient mit 26:25 durch. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie an sich geglaubt hat und wieder zurückgekommen ist. Das ist nicht einfach gegen so ein Top-Team“, sagte Schulz.

Bereits nächste Woche spielt die HSG Hanau erneut zu Hause. Am Sonntag ist der GSV Eintracht Baunatal im Hessen-Derby zu Gast. „Die Mannschaft hat gegen Großwallstadt eine tolle Moral gezeigt. Dort wollen wir gegen Baunatal ansetzen“, sagte Schulz.

Artikel geschrieben von Thomas Tamberg am 19.10.2019
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