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Sieg gegen Hochdorf! HSG Hanau feiert Auftakt nach Maß
Bericht
Samstag, 03.10.2020 | Bericht von Thomas | 13.940 Klicks
Sieg gegen Hochdorf! HSG Hanau feiert Auftakt nach Maß
Ruppert feiert sensationelles Comeback
Nach rund sieben Monaten Handball-Pause gewinnt die HSG Hanau am Freitagabend ihr Auftaktspiel in der 3. Handball-Liga Mitte gegen den TV Hochdorf mit 29:25 (14:10) und steht – wenn auch nur für ein paar Stunden – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auf Platz eins in der 3. Handball-Liga Mitte.

Im Video: Das Trainer-Interview nach dem Spiel
Im Video: Weil's so schön war! Die Einlauf-Show unserer Jungs


„Nach dieser langen Corona-Pause war schon eine gewisse Nervosität da. Daher sind wir froh, dass wir gewonnen haben. Der Sieg ist schon eine kleine Befreiung und wird uns Schwung für die nächsten Wochen geben“, sagte HSG-Coach Oliver Lücke nach dem Spiel.

Vor der Partie überzeugte sich der Hygienebeauftragte der Stadt Hanau Sven Holzschuh noch einmal vom Hygienekonzept und zeigte sich sehr angetan davon, wie konsequent die HSG Hanau das Konzept tatsächlich auch umgesetzt hatte. Rund 30 Ordner sorgten dafür, dass die 230 Zuschauer einen tollen Handballabend erleben durften. Wie sehr sich die Fans auf den Saisonstart gefreut hatten, zeigte die Tatsache, dass noch nie zuvor ein Gegner in der Main-Kinzig-Halle beim Einlauf mit so viel Applaus bedacht wurde wie der TV Hochdorf.

Anschließend merkte man beiden Mannschaften allerdings die lange Wettkampfpause an. Nach neun Minuten stand es lediglich 2:2. Abstimmungsprobleme auf beiden Seiten bestimmten die Szenerie. Während die Hanauer im Laufe der Partie langsam zu ihrem Spiel fanden, versuchten die Gäste mit Härte dagegenzuhalten. Bereits in der 19. Minute sah Stefan Corazolla nach einem Foulspiel die Rote Karte. Ihm sollte Simon Leigner nach 47 Minuten ebenfalls mit Rot folgen.

Im Video: Neuzugang Jonas Ahrensmeier schwärmt von der Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle
Im Video: Jannik Ruppert ist happy nach seinem glänzenden Comeback

Weiterhin fielen in Abschnitt eins wenig Tore und nach 26 Minuten stand es lediglich 8:8. Doch dann zeigte die HSG erstmals, was in ihr steckt. Hinten entschlossen zupackend und nach vorne mit ebenso blitzschnellen wie entschlossenen Tempogegenstößen setzte sie sich erstmals ein wenig ab. Als Neuzugang David Rivic in der 28. Minute zum 11:8 einnetzte, stand die Main-Kinzig-Halle zum ersten Mal in dieser Saison Kopf.

Als anschließend Dennis Gerst einen Tempogegenstoß spektakulär abschloss und Jannik Ruppert mit dem Pausenpfiff die Harzkugel zum 14:10 unter die Latte hämmerte, fühlte man sich an die tollen Zeiten erinnert, als die HSG Hanau eine Heimmacht war, die ihresgleichen suchte. Insbesondere das Comeback von Eigengewächs Ruppert, der nach seiner Kreuzbandverletzung nach 17 Monaten (!) erstmals wieder ein Pflichtspiel vor heimischem Publikum bestreiten konnte, ließ die Herzen der Hanauer Fangemeinde aus dem Blauen Block höher schlagen.

Im zweiten Durchgang machte der Gastgeber da weiter, wo er aufgehört hatte. Als Michael Hemmer in der 44. Minute zum 23:14 traf, schien die Partie bereits entschieden. Doch anschließend agierten die Hanauer im Angriff etwa fahrig. Als die niemals aufsteckenden Gäste in der 54. Minute durch Dymal Kernaja plötzlich auf 23:25 verkürzen konnten, witterten sie noch einmal Morgenluft. Doch letztlich brachte die HSG Hanau den Sieg über die Ziellinie.

Am Ende stand ein verdienter 29:25-Erfolg für die Hanauer fest. Besonders bemerkenswert war dabei die Ausgeglichenheit des Kaders. Trainer Lücke setzte bis auf Maximilian Bergold alle Spieler ein, von denen sich zehn Akteure in die Torschützenliste eintragen konnten. Am erfolgreichsten waren Dennis Gerst, Jannik Ruppert und Björn Christoffel mit jeweils vier Treffern.
Dennoch war Trainer Lücke letztlich nur semizufrieden. „Ich hatte gehofft, dass wir den Gegner noch mehr unter Druck setzen können. Wir haben 25 Minuten geilen Handball gespielt. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dies auszubauen.“

Am kommenden Samstag wartet auf die HSG Hanau ein echter Prüfstein. Dann müssen Sebastian Schermuly und Co. Bei der HG Saarlouis antreten, einem Klub, der das letzte Jahrzehnt bis zum Abstieg 2018 ausnahmslos in der 2. Bundesliga verbracht hat und gerne wieder dorthin zurückkehren möchte. Das Spiel wird live ab 19.30 Uhr auf sportdeutschland.tv übertragen.
Artikel geschrieben von Thomas am 03.10.2020
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