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HSG Hanau II ist doppelt gefordert
Foto: Anke Horn
Pressebericht
Mittwoch, 30.03.2022 - Hanauer Anzeiger|17.703 Klicks
HSG Hanau II ist doppelt gefordert
Am Mittwoch gegen Babenhausen, am Donnerstag kommt HSG Breckenheim

Die Hauptrunde der Handball-Oberliga nähert sich dem Ende, und für die HSG Hanau II erhöht sich die Schlagzahl damit beträchtlich, denn alle drei verbleibenden Partien muss das Team von Norbert Wess noch in dieser Woche bestreiten.

Am Mittwoch und Donnerstag sind die Hanauer innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal gefordert, denn zunächst treten sie auswärts bei der SG Rot-Weiß Babenhausen an (20 Uhr), ehe der Tabellensechste am Donnerstag ab 20 Uhr die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim in der Doorner Halle empfängt.

„Das ist ein Mammutprogramm“, spricht Wess Klartext: „Die Spieler in meinem Kader spielen ja nicht nur bei mir, sondern teilweise auch noch in der ersten Mannschaft oder der A-Jugend.“ Inklusive der dazugehörigen Trainingseinheiten sei das „ein sehr schwieriges Pensum, das die Spieler da bewältigen. Davor muss man den Hut ziehen“, so der HSG-Coach. Allerdings gibt der Trainer der Hanauer zu bedenken, dass bei einem solchen Programm irgendwann jeder Spieler müde sei.

Mit ihren Kräften müssen die Grimmstädter in den kommenden Spielen also haushalten, zumal es noch immer schmerzliche Lücken im Kader gibt. Torwart Max Gronostay fehlt der HSG zumindest am Mittwoch, Jannik Wadel wird wegen einer großen Einblutung am Bein mindestens zwei Wochen ausfallen, hinter dem Einsatz vom Hanauer Top-Torjäger Benjamin Horn steht zudem noch ein großes Fragezeichen.

Trotz dieser schwierigen Situation wollen die Hanauer am Mittwochabend beim Tabellenletzten aus Babenhausen „keineswegs nur mit Halbgas fahren, denn dort gibt es nichts geschenkt. Wir brauchen volle Konzentration und müssen hundert Prozent geben“, fordert Wess. Die HSG wolle ihrer Favoritenrolle unbedingt gerecht werden und bei den „Löwen“ doppelt punkten.

Mit einem Auswärtssieg könnte Hanau wichtige Zähler auf das Punktekonto buchen und einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen - und diese ist nach wie vor das erklärte Ziel der Grimmstädter. Dafür muss sich die HSG auf die gelegentlich eher unorthodoxe Spielweise des Tabellenletzten einstellen, was zumindest im Hinspiel gut gelang: Damals feierte der Tabellensechste einen souveränen 30:14-Sieg.

Ein Sieg in Babenhausen würde der Mannschaft auch wichtigen Rückenwind für die Partie am Donnerstag gegen die HSG Breckenheim/ Wallau/Massenheim geben. Das Team, das für die kommende Saison schon namhafte Neuzugänge wie Hanaus Erstmannschaftskapitän Sebastian Schermuly an Land gezogen hat, ist ein direkter Tabellennachbar der Grimmstädter und könnte ihnen einen der begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde wegschnappen.

Die Stärken des Tabellenfünften lägen einerseits in seiner kompakten Abwehr, andererseits aber auch im körperlich starken Rückraum. „Den müssen wir frühzeitig angreifen“, fordert Wess von seiner Abwehr, den durchschlagskräftigen gegnerischen Rückraumspielern den Zahn zu ziehen. Dabei dürfen die Hanauer aber auch nicht Kreisläufer Kenneth Fuhrig aus den Augen lassen. Doch nicht nur im gebundenen Spiel ist Breckenheim gefährlich, der Tabellenfünfte setzt auch sehr auf Tempo: „Sie sind stark über die Erste und Zweite Welle, die wir deshalb unbedingt verhindern müssen.“

Trotz - oder eher gerade wegen - der besonderen Umstände wollen die Hanauer von ihrer Taktik nicht abweichen. „Wir wollen eine gute Abwehr stellen und über Tempo leichte Tore erzielen, denn mit angezogener Handbremse können wir nicht spielen“, stellt Wess klar. Der Hanauer Trainer hofft, dass sein Team dafür gegen den Tabellenfünften „noch genug Körner hat. Mit ein bisschen Glück können wir die Belastung am Mittwoch ja bereits auf mehr Schultern verteilen.“

Wess hätte nichts dagegen, wenn seine Mannschaft an die Leistung aus dem Hinspiel anschließen könnte, das Hanau mit 23:20 gewann. „Das war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, erinnert sich der HSG-Coach gerne zurück.

Quelle: Hanauer Anzeiger vom 30.03.2022
Artikel übernommen von Andreas Kautz am 31.03.2022
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