Samstag, 09.02.2019 - Pressebericht - Hanauer Anzeiger  
Männer 1, Männer 2, Männer 3:
Drei Spiele in 24 Stunden
Kreisläufer Yannick Ahouansou ist für die HSG Hanau im Dauereinsatz
Yannick Ahouansou von der HSG Hanau hat am vergangenen Wochenende ein besonderes Kunststück fertiggebracht, denn der Kreisläufer lief innerhalb von 24 Stunden für gleich drei verschiedene Teams der Hanauer auf:


Mit der Drittliga-Mannschaft am Freitagabend in Nieder-Roden, samstags dann zunächst mit der dritten Mannschaft der HSG gegen die OFC Kickers und abschließend in der Landesliga mit der HSG Hanau II gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden II.

Möglich ist das, weil Ahouansou ein U21-Spieler ist und auf Grund seines Alters noch frei zwischen den verschiedenen Mannschaften hin- und herwechseln kann, um Spielpraxis zu sammeln. Eben jene Spielpraxis stand daher auch bei seinem bemerkenswerten Dreifach-Einsatz am vergangenen Wochenende im Vordergrund, denn der Kreisläufer verpasste wegen eines Risses des Syndesmosebandes den größten Teil der Hinrunde. „Ich brauche nach der Verletzung unbedingt Spielerfahrung, und da es damit in der ersten Mannschaft für mich gerade schwierig ist, sammle ich sie eben in der zweiten oder dritten Mannschaft.“

Beim Drittliga-Derby mit Nieder-Roden beschränkte sich Ahouansous Einsatz daher noch auf das Aufwärmprogramm, am Samstag war er hingegen voll gefordert. „Bei der dritten Mannschaft habe ich gut 35 Minuten gespielt, bei der zweiten 45 bis 50 Minuten“, so der Kreisläufer zu seinen Einsatzzeiten. Dieses Programm ging nach der Verletzungspause sichtlich an die Substanz: „Nach dem ersten Spiel hatte ich schon schwere Beine, aber ich habe einfach auf die Zähne gebissen. Im zweiten Spiel habe ich dann zwischenzeitlich eine Pause gebraucht, weil der Kopf zwar noch wollte, der Körper aber nicht mehr so ganz – ich bin eben noch nicht wieder bei hundert Prozent.“

Dabei hat Ahouansou seine Verletzung mittlerweile gut überwunden und kann inzwischen wieder voll mittrainieren, während er Ende des vergangenen Jahres erst langsam wieder ins Training einsteigen konnte. „Inzwischen geht es wieder überraschend gut“, freut sich der Kreisläufer über den Heilungsverlauf und setzt auf weitere Mehrfacheinsätze. „Ich denke, ich kann allen drei Teams weiterhelfen, ob nun auf dem Spielfeld oder als Unterstützung auf der Bank. Deshalb werde ich da spielen, wo ich eingesetzt werde, denn ich möchte möglichst viele Spielanteile bekommen – ganz egal, in welchem Team“, so der Kreisläufer.

Von Robert Giese
Quelle: Hanauer Anzeiger vom 09.02.2019
Artikel übernommen von Andreas am 10.02.2019