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Gänsehaut pur bei Nationalhymne
Foto: Sascha KLAHN
Pressebericht
Donnerstag, 12.01.2023 - Hanauer Anzeiger|1.028 Klicks
Gänsehaut pur bei Nationalhymne
HSG Hanaus Keeper Anel Durmic ist frischgebackener U17-Nationalspieler

Der Stolz ist Anel Durmic deutlich anzumerken. Immerhin ist der 16-jährige Handballer frischgebackener U17-Nationalspieler. Dabei ist dem Hanauer ein kleines Kunststück gelungen, denn er hat in seinen beiden Premierenspielen mit dem Adler auf der Brust zwei Tore geworfen – und das als Keeper. „Das war die Kirsche auf der Torte“, sagt Anel Durmic lachend über seine nicht selbstverständlichen Treffer im Dress des Deutschen Handballbundes.

Heimisch ist der Otto-Hahn-Schüler, der das Abitur anstrebt, von klein auf bei der HSG Hanau. Dass er beim Handball gelandet ist, liegt an seinem großen Bruder. „Er hatte Handball gespielt und da war ich oft dabei. Und wie es oft so ist, will der kleine Bruder auch das machen, was der große Bruder macht.“ Die beiden Brüder, Alen spielt mittlerweile in der zweiten Aktivenmannschaft der HSG Hanau in der Oberliga, haben sogar Ende vergangener Saison ein paar Spiele gemeinsam bestritten. Anel Durmic hatte in der A-Jugend ausgeholfen und Spiele gemeinsam mit seinem Bruder bestritten, der sich dann aber verletzte.

Seine Hauptmannschaft bei der HSG Hanau ist die B-Jugend in der Oberliga, aber auch in der A-Jugend-Bundesligamannschaft ist der Keeper ein fester Bestandteil. Dabei hat er zunächst seine noch junge Karriere im Feld begonnen. Bis zur C-Jugend spielte Anel Durmic auf der Spielmacherposition. „Bei einem Trainingslager bin ich ins Tor gegangen, weil wir da niemanden für das Tor hatten“, erzählt der Juniorennationalspieler, der daraufhin die Position gewechselt hat. An der Torwartposition gefällt dem Hanauer, dass sie derart wichtig ist. „Wenn du den Ball hältst und alle jubeln, ist es ein unbeschreibliches Gefühl.“ Bei der Frage nach seinem ersten Lehrgang und den ersten beiden Testspielen für die U17-Nationalmannschaft gehen dem jungen Handballer die Superlative aus. „Es war ein unfassbar geiles Gefühl, in die Nationalmannschaft berufen zu werden. Das können ja nicht viele von sich behaupten. Das ist einfach unbeschreiblich“, versucht Anel Durmic seine Gefühlslage wiederzugeben, als er im Dezember von seiner Nominierung erfahren hat.

Dabei vergisst der 16-Jährige aber nicht, wem er den Erfolg zu verdanken hat und dankt seinen Torwarttrainern. Bei der HSG Hanau nennt er Max Gronostay, bei der Hessenauswahl ist Dino Spiranec für die Ausbildung der Torhüter zuständig.

Vor den Testspielen standen schweißtreibende Einheiten an, fünf Tage wurde zweimal täglich trainiert. „Das hat Spaß gemacht. Es war ein hohes Niveau und ich habe viel dazu gelernt.“ Auch das Kennenlernen der anderen talentiertesten deutschen Spieler der U17 schätzt Anel Durmic als wertvolle Erfahrung ein. Sowieso sei die Teamchemie und Stimmung gut gewesen. Die Nervosität, die Anel Durmic schon bei der Anreise nach Hannover im Zug begleitet hat, steigerte sich am Freitagabend ins Unermessliche. „Als die Lichter in der Halle ausgegangen sind und wir mit Einlaufkids an der Hand vor 1000 Zuschauern eingelaufen sind, war ich total nervös. Als dann die Nationalhymne gespielt wurde, hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper – davon habe ich als Kind geträumt“, lässt Anel Durmic den besonderen Moment Revue passieren.

Mit sich und seinen Einsatzzeiten bei den beiden Testspielen gegen Polen, die der DHB-Nachwuchs jeweils mit 40:19 gewonnen hat, ist der Hanauer ebenfalls sehr zufrieden. Im Team waren insgesamt drei Keeper, die alle die Chance bekommen haben, sich zu zeigen. Auch das Verhältnis zu den beiden Teamkollegen auf seiner Position beschreibt Anel Durmic als sehr gut: „Wir haben uns gut verstanden.“

Nach dem ersten Abenteuer Nationalmannschaft steht für Anel Durmic wieder der Ligaalltag an. Und das bedeutet doppelter Einsatz: Am Samstag spielt er in der B-Jugend (siehe Kasten), am Sonntag dann in der A-Jugend der HSG. Und dann blickt der Nachwuchstorhüter schon auf den März und hofft, zum Regionallehrgang der U17- Nationalmannschaft eingeladen zu werden.

Von Julia Meiss



B-Jugend-Derby gegen HSG Rodgau Nieder-Roden

Das Spiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden ist ein richtungsweisendes für die HSG Hanau in der Oberliga der B-Junioren. Der Gewinner der Partie steht so gut wie sicher im Viertelfinale um die Hessenmeisterschaft - rein rechnerisch ist das zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde noch nicht fix. Unterteilt ist die Oberliga in drei Gruppen. Die beiden jeweils Erstplatzierten ziehen ins Viertelfinale ein. Zwei weitere Plätze spielen die Gruppendritten in einer Zwischenrunde aus.

In Gruppe 3 ist der Tabellenerste HSG Hochheim/Wicker mit 16:0 Punkten aus acht spielen schon durch. Platz zwei hat die HSG Rodgau Nieder-Roden inne und ist punktgleich mit der HSG Hanau. Jeweils 10:4 Punkte weisen beide Teams auf und haben noch drei Spiele zu absolvieren. Im Hinspiel haben sich die Hanauer Youngster knapp mit 18:17 durchgesetzt. Der TV Erlenbach auf Rang vier hat 4:10 Punkte und nur noch rechnerisch eine Chance auf den dritten Platz und das Erreichen der Zwischenrunde.

Das Derby zwischen Hanau und Nieder-Roden steigt am Samstag um 14 Uhr in der Hanauer Doorner Halle. „Da geht es ums Weiterkommen in der Hessenmeisterschaft“, redet HSG Hanaus Keeper Anel Durmic Klartext. Was bedeutet, dass die HSG nicht den Umweg über die Zwischenrunde gehen will.

mei



Quelle: Hanauer Anzeiger vom 12.01.2023
Artikel übernommen von Andreas Kautz am 14.01.2023

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